Anfrage in der Gebärdensprache
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Gute Gründe für SQAT

Dass gehörlose Menschen keinen Zugang zu lautsprachlichen Informationen haben, leuchtet ein. Was viele nicht wissen: Häufig verfügen Gehörlose auch nur über eine eingeschränkte Schriftsprachkompetenz. Dies hat vielfältige und komplexe Ursachen. Eine wichtige ist der mangelnde Einsatz von Gebärdensprache als Basissprache in der Schulbildung Gehörloser. Die Schriftsprache ist für Gehörlose eine Fremdsprache. Somit stellt schriftbasierte Kommunikation für viele eine kaum überwindbare Hürde dar.
 
Doch Gehörlose verfügen über eine eigenständige und vollwertige Sprache ‚Äď die Gebärdensprache. Sie ist als natürlich gewachsene Sprache in ihrem Aussagevermögen, ihrer Grammatik, ihrem Wortschatz und ihrer Bandbreite an Ausdrucksmöglichkeiten den Lautsprachen absolut gleichwertig. Für gehörlose Menschen ist die Gebärdensprache ihre tagtäglich verwendete Erstsprache.
 
Mit der Entschließung des Europäischen Parlaments zu Gebärdensprachen im Jahr 1988 wurden die nationalen Gebärdensprachen in Europa als vollwertige Sprachen anerkannt und das Recht gehörloser Menschen auf ihre Sprache betont. In der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen, die 2006 von der UNO-Generalversammlung verabschiedet wurde, wurden die Vertragsstaaten dazu verpflichtet, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um das Erlernen der Gebärdensprache zu erleichtern und die sprachliche Identität der Gehörlosen zu fördern. Zudem haben verschiedene EU-Mitgliedstaaten Maßnahmen und Gesetze verabschiedet, um Gebärdensprachen einen offiziellen Status zu verleihen.
 
SQAT bietet nun erstmals die Möglichkeit einer barrierefreien Kommunikation zwischen gehörlosen und hörenden Menschen
im Internet, ganz im Sinne der Inklusion. Einfach und unkompliziert.
Lesen Sie hier, wie das geht: Wie?